Stillleben
 
Liebe Kunstfreunde!
 
Ich freue mich Dich/Euch/Sie zur Eröffnung der Ausstellung ZIEGEN in der Galerie Mutter Fourage,
am Sonntag, dem 21. August 2016, einzuladen.
 
NÄNZI ist mit der Skulptur Karin auf der Ziege (2011) sowie mit verwandten Lithographien vertreten.
 
Gezeigt werden außerdem Arbeiten vom 19. Jahrhundert bis heute von Max Liebermann, Aristide Maillol, Oskar Kokoschka, Lotte Laserstein,
Marc Chagall, Max Slevogt, Pavel Feinstein, Hans Scheib, Peter Herrmann, Anton Henning u.a.
 
Die Galerie Mutter Fourage ist eine kleine Idylle im Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz.
Bei schönem Wetter lohnt sich der Ausflug mit passend ländlichem Thema unbedingt!
Mit besten Grüßen,
Helen Adkins und Dietmar H. Heddram
 
Vernissage: Sonntag, 21.8.2016, 12-15 Uhr
 
Begrüßung: Wolfgang Immenhausen
Es sprechen: Dr. Miriam-Esther Owesle (Guthmann Akademie) und Wolfgang Siano (Kurator der Ausstellung)
Musik: Katrin Kochendoerfer (Gesang), Katherina Lange (Gesang) und Niclas Ramdohr (Piano)
 
Ausstellungsdauer: 25.8. - 9.10.2016
Öffnungszeiten: Do+Fr 14-18 Uhr, Sa+So 12-17 Uhr u.n.Vbg. Am 3. Oktober ist die Galerie geöffnet.

 

Es ist eine umfangreiche Publikation zu Nänzis Werk geplant.

Das Buch soll eine lebendige Mischung aus einer Collage des Gesamtwerkes und einem klassischen Referenzbuch für das Skulpturenwerk werden.

Nänzi hat Skulpturen von groß bis klein in Ton, Gips, Keramik, Acrystal, Beton und Bronze, Collagen, Künstlerbücher, Fotos, Zeichnungen, Übermalungen und Drucke hinterlassen. Das plastische Werk, vor allem die Gipse, stehen im Zentrum der Produktion.

Ihr Thema ist der Mensch, in erster Linie die Frau, und wie diese in ihrer Physiognomie einen seelischen Zustand darstellt. Viele ihrer weiblichen Figuren scheinen verstörend existentiell bedroht zu sein, andere strotzen vor erotischer Weiblichkeit. Der starke „Ich-Bezug“, die Neigung, sich selbst performativ als Skulptur zu inszenieren oder sich selbst als Modell zu nehmen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk. Nänzi hat ihre Figuren bemalt, gekleidet, frisiert und geschminkt. Auch bei gleichen Güssen ist jede Figur ein Unikat. 

In Ausdruck und Haltung sind die Figuren häufig vom Abbild Menschenfiguren geprägt, die der Künstlerin in frühen Jahren begegnet sind: christliche Andachtsfiguren, Bauernschnitzereien, Spielpuppen und Marionetten, aber auch altgriechische Plastiken und die Arbeit von Auguste Rodin.