Stillleben

Festival Kunst am Spreeknie / Offenes Atelier Nänzi's Showroom 29. bis 30.04. 2017

Liebe Freunde von Nänzi, liebe Freunde der Kunst!
 
Das diesjährige Festival Kunst am Spreeknie in Schöneweide findet zum Gallery Weekend um den 1. Mai statt.

Nänzi’s Showroom nimmt mit der Ausstellung Zeige deine Wunde daran teil!
Wir werden am Samstag, Sonntag und Montag jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet haben und sie herzlich willkommen heißen.
 
Eine besondere Attraktion während des Festivals sind die neu eröffneten Reinbeckhallen, wenige Schritte über den Kaisersteg von Nänzi’s Showroom entfernt. 
Dort ist u.a. eine von Galerie Loock und Galerie Kicken Berlin organisierte Werkschau der Fotografin Sibylle Bergemann (1941-2010)  zu sehen.

Zeige deine Wunde zeigen wir in leicht veränderter Form seit dem 15. November 2016. 
Für diejenigen, die die Ausstellung noch nicht gesehen haben, ist es jetzt eine gute Gelegenheit.
 
Fennstr. 9-11 (ehem. Postamt), 12439 Berlin Schöneweide
Minna muss zum Film
Minna muss zum Film, 2010

 

Es ist eine umfangreiche Publikation zu Nänzis Werk geplant.

Das Buch soll eine lebendige Mischung aus einer Collage des Gesamtwerkes und einem klassischen Referenzbuch für das Skulpturenwerk werden.

Nänzi hat Skulpturen von groß bis klein in Ton, Gips, Keramik, Acrystal, Beton und Bronze, Collagen, Künstlerbücher, Fotos, Zeichnungen, Übermalungen und Drucke hinterlassen. Das plastische Werk, vor allem die Gipse, stehen im Zentrum der Produktion.

Ihr Thema ist der Mensch, in erster Linie die Frau, und wie diese in ihrer Physiognomie einen seelischen Zustand darstellt. Viele ihrer weiblichen Figuren scheinen verstörend existentiell bedroht zu sein, andere strotzen vor erotischer Weiblichkeit. Der starke „Ich-Bezug“, die Neigung, sich selbst performativ als Skulptur zu inszenieren oder sich selbst als Modell zu nehmen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk. Nänzi hat ihre Figuren bemalt, gekleidet, frisiert und geschminkt. Auch bei gleichen Güssen ist jede Figur ein Unikat. 

In Ausdruck und Haltung sind die Figuren häufig vom Abbild Menschenfiguren geprägt, die der Künstlerin in frühen Jahren begegnet sind: christliche Andachtsfiguren, Bauernschnitzereien, Spielpuppen und Marionetten, aber auch altgriechische Plastiken und die Arbeit von Auguste Rodin.